lösungsorientierte Schulpraxis
 
 

Man kann den Menschen

nichts beibringen.

Man kann ihnen nur helfen,

es in sich selbst zu entdecken.


Galileo Galilei

Der Name „los“ ist eine Aufforderung. Eine Aufforderung zur Loslösung von alten Lehrerhaltungen. Keine Lehrperson wird heutzutage alleine aufgrund ihrer Funktion als Autorität wahrgenommen. Eine gute Beziehung zwischen Lehrern und Schülern ist eine notwendige Bedingung für guten Unterricht. Der neuseeländische Bildungsforscher John Hattie hat mit seinen Studien aufgezeigt, dass das Lehren und Lernen dann erfolgreich ist, wenn die Lehrkräfte sich für die Sicht der Schüler interessieren und sich der Schüler als eigener Lehrer wahrnimmt. Zweifellos bietet LOA mit seinen Grundhaltungen und dem Fokus auf die Selbstkompetenz beste Voraussetzungen, um diese Bedingungen zu erfüllen. Das Führen von Coaching-Gesprächen wird dabei zu einer Schlüsselkompetenz des Lehrerberufs.

 

Lösungsorientierte Wahrnehmung und Kommunikation schaffen gegenseitig Vertrauen und Respekt. Die meisten SchülerInnen lassen sich durch eine intakte Beziehung führen. Disziplinarische Probleme werden seltener und destruktive Feindbilder werden auf beiden Seiten abgebaut. Durch lösungsorientierte Elemente im Unterricht werden die SchülerInnen immer selbstständiger und entwickeln ihre Selbststeuerungskompetenzen weiter. Dies führt als erwünschter Nebeneffekt auch zu einer zeitlichen Entlastung der Lehrperson.

2. Juli 2019

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